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Algen gegen CO2-Ausstoß: Studierende der Bioverfahrenstechnik präsentieren Projekte

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58 Studierende des Bachelor-Studiengangs Bioverfahrenstechnik an der Fachhochschule Frankfurt am Main (FH FFM) haben Konzepte zur Nutzung nachwachsender Rohstoffe entwickelt und verschiedene Produkte hergestellt. Dabei wurden verschieden Themen bearbeitet. Hier kurz vorgestellt, die Idee des Verringerung des CO2-Ausstoßes von Kraftfahrzeugen mit Hilfe von Algen.

Die Projektgruppe „ALGAE-DAY“ setzte sich mit der Möglichkeit auseinander, mit Hilfe von Algen den CO2-Ausstoß von Kraftfahrzeugen zu reduzieren. Sie verfolgte den Ansatz, das ausgestoßene CO2 in Algenreaktoren zu überführen und damit Biomasse aufzubauen. „Viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bemühen sich, über nachhaltige Rohstoffe Energie zu gewinnen. Angesichts der heutigen Klima- und Umweltentwicklung testet die Algenforschung Möglichkeiten, CO2 zu binden und sinnvoll zur Energienutzung einzusetzen“, erklärt Betreuer Prof. Dr. Axel Blokesch vom Fachbereich 2: Informatik und Ingenieurwissenschaften der FH Frankfurt.

Die 15 Studierenden stellten folgende These auf: Im Autobahnbereich wird CO2 produziert. Auf vorhandenen Bauelementen wie Schallschutzwänden von Autobahnen werden Plattenbioreaktoren installiert, die CO2 aufnehmen. Nachdem die Mikroalgen, in diesem Fall der Stamm Chlamydomonas reinhardtii, ausgewachsen sind, werden sie für die Biomasse-Nutzung geerntet. Die Kultivierung der Algen fand im Labormaßstab statt. Zur Ermittlung der optimalen Wachstumsbedingungen der Algen dokumentierten sie Standorte mit unterschiedlicher Temperatur. Ein wichtiger Teil der Projektaufgabe bestand darin, das geeignete Trennverfahren der Algenbiomasse vom Wasser zu testen. Zusätzlich zur CO2-Reduzierung könnten die Bioreaktoren auch als Schallschutz für bewohnte Gegenden dienen. Die Website der Projektgruppe lautet: http://www.algae-day.de

Quelle: FH Frankfurt

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