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Bielefelder Algenforschung an EU-Projekt beteiligt

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Die Universität Bielefeld ist ab Herbst dieses Jahres an einem großen internationalen biotechnologischen Verbundprojekt zu dem Thema “Nachhaltige Produktion von Bio-Polymeren aus Kohlenwasserstoffen in Algen (SPLASH)” maßgeblich beteiligt. Unter Bio-Polymeren versteht man Stoffe, die aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen und/oder biologisch abbaubar sind. Der Forschungsverbund wird von der Europäischen Union mit neun Millionen Euro gefördert. Federführend für die Universität Bielefeld ist Professor Dr. Olaf Kruse, Fakultät für Biologie und Centrum für Biotechnologie (CeBiTec), beteiligt. Die Auftaktveranstaltung für den Verbund findet vom 19. bis 21. November statt.

Insgesamt zwanzig Forscher-Gruppen aus zehn europäischen Ländern haben sich über einen Zeitraum von vier Jahren zum Ziel gesetzt, die biotechnologische Produktion von sogenannten langkettigen Kohlenwasserstoffverbindungen in Mikroalgen für die nachhaltige Herstellung von Biopolymeren zu etablieren. Langkettige Kohlenwasserstoffe sind die natürliche Grundlage für viele Produkte in der Petrochemie, zum Beispiel auch für Biotreibstoffe wie Biodiesel.

Der Gesamtetat des Konsortiums beläuft sich auf knapp neun Millionen Euro. Davon erhält die Universität Bielefeld circa eine halbe Million Euro. An der Fakultät für Biologie und am CeBiTec wird das Projekt federführend am Lehrstuhl für Algenbiotechnologie & Bioenergie von Professor Dr. Olaf Kruse durchgeführt. Beteiligt sind außerdem die CeBiTec-Arbeitsgruppen von Professor Karsten Niehaus, Dr. Jörn Kalinowski und Dr. Alexander Goesmann. Die konstituierende Sitzung für dieses “Large Collaborative EU-FP7 KBBE”-Projekt findet in der Zeit vom 19. bis zum 21. November in Wageningen, Niederlande, statt.

Quelle: Universität Bielefeld

 

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