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ecoduna reinigt Abwässer in internationalem Prestigeprojekt in Dänemark

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ecoduna Photobioreaktor

Das Frühjahr 2013 beginnt mit einem sehr prestigereichen Auftrag für das österreichische Hightech Unternehmen ecoduna. Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme von zwei „hanging gardens“ Photobioreaktoren zur Produktion von Mikroalgen, von denen einer für den Energiekonzern Vattenfall gebaut wurde, wird nun ein neuer Meilenstein in der kurzen Unternehmensgeschichte des Startups gesetzt werden: nach dem Gewinn der Ausschreibung gegen internationale Konkurrenztechnologien wird ecoduna-Technologie Teil von Kalundborg (DK), dem ersten und ältesten industriellen Symbiose-Projekt der Welt.

In der „Kalundborg Symbiosis“ kaufen, verkaufen und wiederverwerten öffentliche und private Unternehmen Abfälle aus der industriellen Produktion in einem geschlossenen Kreislauf. Zu den gehandelten Produkten gehören Dampf, Staub, Gase, Wärme, Gülle und andere Abfälle, die physisch zwischen Unternehmen transportiert werden können. ecoduna wird in diesen Kreislauf als Forschungspartner eingebunden, um die industrielle Reinigung von Abwasser mittels Mikroalgen zu testen.

Kalundborg ist ein industrielles Vorzeigemodell, das jährlich von tausenden Fachleuten aus aller Welt besucht wird. Martin Mohr, Geschäftsführer und Erfinder von ecoduna ist begeistert: „Wir freuen uns, Teil der Symbiose zu werden und erwarten uns durch dieses Projekt sehr viel internationale Aufmerksamkeit. Kalundborg gilt nicht zuletzt als Inspirationsquelle für viele Landes- und Regionalregierungen weltweit, um die eigenen industriellen Produktionsstrukturen nachhaltig zu gestalten“.

Bei der von ecoduna entwickelten Technologie ´hanging gardens‘ handelt es sich um die weltweit erste vollkontinuierlich eingesetzte Photobioreaktor-Technologie zur Zucht von Mikroalgen in industriellem Maßstab. Schon im letzten Jahr wurde mit der Eröffnung der Pilotanlage in Bruck/ Leitha ein Meilenstein österreichischer Technologiegeschichte realisiert – denn durch Mikroalgen kann nicht nur Abwasser gereinigt werden, sie zählen vor allem auch zu den interessantesten erneuerbaren Rohstoffen. Die Einsatzgebiete sind mannigfaltig: aus Algen können hochwertige und seltene Fettsäuren für Nahrungsmittel-ergänzungsmittel wie z.B. Omega-3 gewonnen werden.

Langfristig ist ein internationaler Trend hin zur Produktion von Biodiesel und Bioplastik aus Algen zu erkennen. Selbst das als schädlich bekannte CO2 wird zur wertvollen Ressource. Experten bewerten die industrielle Nutzung von Mikroalgen als Ausgangspunkt einer industriellen Revolution, die komplett neue Wertschöpfungsketten entwickeln wird.

Quelle: ecoduna

 

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