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International Algae Congress 2013 – ein Rückblick

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International algae congress Hamburg 2013Knapp 150 Algenexperten und -interessierte trafen sich letzte Woche im dichten Hamburger Nebel, um die Fortschritte der Algenbiotechnologie im Hinblick auf Anwendungen im Bereich Agri- und Aquakultur zu diskutieren. Im Gegensatz zum deutlich eingeschränkten Ausblick auf den Hamburger Hafen, vermittelten die Redner eine klare Sicht auf die Chancen und Herausforderungen der Algenbiotechnologie.

Neu an dem Konzept des Kongresses war die konsequente Fokussierung auf die land- und wasserwirtschaftlichen Potentiale der Algen. Die gerne kontrovers diskutierten Biokraftstoffe aus Mikroalgen standen diesmal nicht im Mittelpunkt. Meiner Meinung nach ein erfolgreiches Konzept, nachdem es sowieso zu viele Veranstaltungen zum Thema Algen gibt. Hier wäre eine Konsolidierung notwendig, wenn diese nicht in einer Verringerung der Events erfolgt, dann macht eine inhaltliche Differenzierung Sinn. Und da die DLG den Kongress federführend organisiert hat, liegt der Schwerpunkt ja nahe.

Entsprechend des Fokus war auch das Vortragsprogramm gestaltet und die Teilnehmer hatten die Gelegenheit sich ausgiebig über die Möglichkeiten zu informieren, die Algen in Bereich der Aqua- und Agrikultur bieten. Spannende Aussichten, auch wenn an der einen oder anderen Ecke sicherlich noch ein gewisser Forschungsbedarf besteht.

Ich will jetzt an dieser Stelle nicht in die Details der Präsentationen einsteigen. Für mich persönlich waren vor allem die Vorträge von den Experten aus den Zielmärkten interessant. Hier wurde nochmal deutlich, was die potentiellen Kunden der Algenwirtschaft wirklich interessiert, wie die Märkte aufgebaut sind und was für Anforderungen an die zukünftigen Algenproduzenten gestellt werden.

Die Tradition der Award-Verleihungen wurde auch in diesem Jahr weiter fortgesetzt. Herzlichen Glückwunsch an Amos Richmond, Ronny Reimann und Evodos!! (Mehr Details dazu in der Pressemitteilung des Kongresses)

Ansonsten war die Organisation sehr darauf bedacht, viel Zeit zum Netzwerken einzuplanen, auch ein Trip zum Algenhaus in Wilhelmsburg (BIQ) wurde angeboten.

Ich will den post jetzt mal mit ein paar Impressionen von der Veranstaltung schließen, nächstes Jahr geht es örtlich für den Kongress wieder in die Niederlande oder nach Belgien. Ich freue mich dort wieder viele alte Bekannte und neue interessante Kontakte zu treffen!

 

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