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La Réunion – on its Way to Energy Independence with Algae

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The French overseas department of La Réunion, located in the Indian Ocean, wants to be completely energy independent by 2025. The latest project of the islanders is a plant that will produce biofuel from algae. The pilot plant, a joint project of the local start-up company Bioalgostral and the German IGV,  has already gone into operation in first stage.

The French government shows big interest in this sustainable energy concept. Contracts concerning a 82.000 litre photobioreactor are going to be signed during 2012. (We also see this interest in the latest activities capturing CO2 with algae at La Defense in Paris.)

The project uses the new MUTL Technology that was developed by the IGV. IGV claims to have managed significant increases in algal growth rate, while reducing capital costs by 60 percent.

The project will be carried out in two stages. By 2014, different tube-photobioreactors are going to be installed on the island of La Réunion. In the second phase starting in 2014, the new MUTL System is going to be established. Economic and technical feasibility of the project will be demonstrated in scaling up to a 5 hectare (12.4 acres) plant until 2017.

 

Press Release (in German – check the upper right corner of the website to translate)

La Réunion: Treibstoff aus Bioalgen
Urlaubsparadies im Indischen Ozean wird energieautark

Nuthtal/St. Denis (pte003/09.03.2012/06:10) – Das französische Übersee-Departement La Réunion im Indischen Ozean will bis 2025 völlig energieautark werden. Das neueste Projekt der umweltbewussten Insulaner ist eine Anlage, die aus Algen Biosprit herstellen soll. Die Pilotanlage, ein Gemeinschaftsprojekt des lokalen Start-up-Unternehmens Bioalgostral und der Deutschen IGV GmbH aus Nuthetal, Brandenburg, ist bereits in Betrieb gegangen.

Auch die französische Regierung hat großes Interesse an diesem nachhaltigen Energiekonzept. Noch in diesem Jahr soll der Vertrag zur Errichtung einer industriellen Anlage zur Produktion von Biotreibstoffen aus Mikroalgen mit einem Gesamtvolumen von 82.000 Litern unterzeichnet werden. Das System, das in einem geschlossenen Kreislauf arbeitet, ist – so zeigen es die ersten Versuche – höchst effektiv.

Vielversprechender Forschungsansatz

Man muss sich das Ganze so vorstellen: In einem geschlossenen Kreislauf werden Algen in einer Nährlösung gezüchtet und anschließend zu Biosprit verarbeitet, so Otto Pulz, Bereichsleiter Mikroalgenforschung bei IGV im pressetext-Gespräch. “Die tropischen Temperaturen sorgen für optimale Wachstumsbedindungen bei den Algen. Innerhalb von zwei bis drei Tagen kann die entstandene Biomasse geerntet und verarbeitet werden.”

“Zunächst wird der Biomasse die Feuchtigkeit entzogen, ansnschließend werden die Algen in verschiedenen Verfahrensschritten extrahiert. Selbst der Abfall kann noch zur Biogas-Herstellung genutzt werden”, erläutert Pulz. Ein weiterer Vorteil ist der geringe Flächenbedarf dieser Technologie. Dieser beträgt nur ein Dreißigstel jenes von herkömmlichen “Biotreibstoffpflanzen.”

“Zur Anwendung kommt die sogenannte MUTL-Technologie, die von der IGV entwickelt wurde. Mit dieser ist es der IGV gelungen, die Wachstumsraten der Biomasse gegenüber den Glas-Photobioreaktoren zu verdoppeln und gleichzeitig die Investitionskosten um 60 Prozent zu senken“, erklärt der Experte.

Zukunftsmusik der Nachhaltigkeit

Das Projekt soll in zwei Teilschritten durchgeführt werden. Bis 2014 werden auf der Insel La Réunion verschiedene Glas-Photobioreaktoren der IGV installiert und die ersten Teilprojekte einer Biotreibstoffherstellung direkt auf der Insel umgesetzt. Dieser Treibstoff soll für die Fahrzeugflotte auf der Insel genutzt werden, aber auch potenziellen Biotreibstoff-abnehmern zur Verfügung gestellt werden.

In der zweiten Phase ab 2014 werden die installierten Photobioreaktoren einerseits zur Herstellung von Hochwertprodukten etwa für Kosmetika und die Pharmazie als auch der Herstellung des notwendigen Anstellguts zum Betrieb einer großtechnischen MUTL-Anlage genutzt.

Über die Ausbaustufen von einem Hektar und dann fünf Hektar soll bis 2017 die wirtschaftliche und technische Machbarkeit des Projektes nachgewiesen werden. Massenstromnutzungskonzepte, wie zum Beispiel die Nutzung von CO2 aus Abgasen, stehen ebenfalls im Fokus der Entwicklungen auf La Réunion.

Quelle www.pressetext.com | Wolfgang Weitlaner
Photo: louisvolant – thanks for sharing!

 

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  1. Pingback: Ein Gedankenausflug: Algen als Energie- und Öllieferant

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