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Mangel an günstigen Rohstoffen verlangsamt die Verbreitung von Biokraftstoffen

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Die Analysten von Pike Research bescheinigen Biokraftstoffen aus Quellen, die nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelversorgung treten, ein großes Potential. Ohne Zweifel ist auch der Bedarf an Biokraftstoffen seitens der Märkte gegeben. Eine Hürde bilden allerdings noch die Kosten der Herstellung der Kraftstoffe.

Obwohl schon große Fortschritte in der Konverisonsprozessen gemacht wurden, prophezeien die Analysten der Branche eine grundlegende Konsolidierung über das nächste Jahrzehnt hin. Unklar ist für das Unternehmen dabei, ob sich der aktuelle Trend in Richtung der Produktion von Hochwertprodukten in überschaubaren Märkten die Entwicklung von Biokraftstoffen behindern könnte.

Wenn wir diese Aussagen auf die Algenbiotechnologie beziehen, was wir durchaus können, da entsprechende Beispiele vorhanden sind, würde ich sagen, dass dies eine normale Entwicklung ist und nicht zu einer Behinderung der Innovationen im Bereich der Algenkraftstoffe führt. Die selbe Situation haben wir Anfang des Jahrtausends auch in der deutschen Biotechnologie vorgefunden: Viele Unternehmen, die eigentlich ein Medikament entwickeln wollten, konnten nur überleben, weil sie flexibel genug waren ihr Geschäftsmodell anzupassen. Viele Unternehmen boten damals Dienstleistungen auf Basis ihrer Plattformtechnologien an, um damit die weitere Forschung zu finanzieren. Nur wer damals in der Lage war eigenen Cash Flow zu generieren, konnte mit weiteren Finanzierungen nach der Krise rechnen. Entsprechendes passiert gerade in er Algen-Szene. Der Weg zu den ökonomisch zu produzierenden Biotreibstoffen ist noch lang, eine sinnvolle Zwischenfinanzierung muss her! Da ist es nur konsequent die Potenziale der Mikroalge zu Nutzen und sich schneller erreichbare Märkte zu erschliessen. Das ist nicht nur sinnvoll sondern essentiell. Gerade Solazyme, die mit einigen Millionen von Investorenseite bedacht wurden, haben auch Aktivitäten in Bereich der Lebensmittel und sogar eine Algenkosmetikserie. Von daher sollten, mangels der Fähigkeit aktuell günstige Algen zu produzieren, durchaus auch die anderen Märkte angegangen werden.

Dennoch wird uns von Pike Research ein deutliches Wachstum des Biokraftstoffmarkts in Aussicht gestellt. Der globale Markt für Biokraftstoffe wird sich im kommenden Jahrzehnt  mehr als verdoppeln und von $ 82.7 Mrd. im Jahr 2011, auf $185.3 Mrd. in 2021 entwickeln. Obwohl bis zum Jahr 2016 ein gutes Wachstum erwartet wird, zeichnet sich insbesondere ab 2017 eine hohe Wachstumsrate ab. Dies, aufgrund der bis dahin fortgeschrittenen Technologien, höherer Investitionen und politischer Rahmenbedingungen.

Pressemitteilung von Pike Research

 

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