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Operation SWAT

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Was sich hier zunächst nach einem Auftrag für ein Sondereinsatzkommando anhört, ist bei näherer Betrachtung eine Kooperation zur Entwicklung von Filtertechnologien für die effiziente Ernte von Mikroalgen. Die Trennung von Mikroalgen und Wasser ist, unter wirt- schaftlichen Gesichtspunkten, ein kritischer Schritt in der Gesamtprozesskette. Entsprechend ist es sinnvoll nicht nur die Photobioreaktoren weiter zu optimieren, sondern sich auch auf die anderen energie- und kostenintensiven Prozessschritte zu konzentrieren. Um die Ernte günstiger und ergiebiger zu machen, haben sich Unternehmen aus Deutschland, Norwegen, Tschechien, Polen Großbritannien und Spanien zusammen getan.

Das neue Verfahren soll ausgehend von bestehenden Verfahren aus der Abwasserbehandlung entwickelt werden. Ein zentraler Bestandteil ist hierbei die Technologie des Unternehmens Salsnes aus Norwegen. Das Unternehmen wirbt mit den geringen Kosten seiner Filtertechnologien. Gemeinsam mit den Unternehmen Asio und Inwatec soll die Technologie auf die Bedürfnisse der Algenindustrie angepasst werden. Dabei wird wohl ein zweistufiges Verfahren aus Flokkulation und Filtertechnologie zum Einsatz kommen. Die Technologie wird in Spanien (Aqualina) und Deutschland (IGV Biotech) getestet werden.

Ziele des Projektes sind eine Ernterate von 95% Algenbiomasse bei einer Reduktion der Kosten um 40% gegenüber aktuellen Technologien. Der Energieverbrauch soll dabei geringer als 0.08 kWh pro Kubikmeter Algen sein.  Die “Operation SWAT” wird von der Europäischen Kommission im Rahmen des FP7 gefördert, hier ein paar Daten zum Projekt:

  • Project Acronym: OPERATION SWAT
  • Project Reference: 286840
  • Start Date: 2011-11-01
  • Duration: 24 months
  • Project Cost: 1.35 million euro
  • Contract Type: Research for SMEs
  • End Date: 2013-10-31
  • Project Status: Accepted
  • Project Funding: 1.06 million euro

 

Beteiligte Partner:

 

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