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Triton Algae erhält Erstfinanzierung

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Das Unternehmen Triton Algae aus der BayArea erhält $5 Mio. Startkapital. Bis dato hielt sich die Firma im Hintergrund, oder wie man so schön sagt “fuhr im Stealth Mode”. Das Kapital wurde von der Heliae Technology Holding aufgebracht. Involviert sind unter anderem Jason Pyle (ehemals Sapphire Energy) und Stephen Mayfield (Direktor des Instituts für Algenbiotechnologie, San Diego Univ. und Mitgründer von Sapphire Energy).

Triton Algae verfolgt Ansätze aus dem Bereich der synthetischen Biologie und wird mit genetisch veränderten Algen Proteine und Enzyme produzieren. Das erste Produkt soll synthetisches MMA (Mammary Associated Amyloid) sein, das die Schleimbildung im Verdauungstrakt fördert und damit die Ansiedlung schädlicher Bakterien hemmt. Einsatzgebiet wären damit Darmerkrankungen. Ziel ist es das Produkt 2014 auf den Markt zu bringen.

AO:
Aus meiner Sicht ist der Markt der Biologicals aus Algen ausgesprochen viel versprechend. Heute dominieren natürlich noch die bereits bestehenden und erprobten technologischen Ansätze das Feld, aber die zunehmenden Erkenntnisse aus der Forschung und die Weiterentwicklung der Photobioreaktoren könnten die Algen hier zukünftig durchaus in Spiel bringen. Mit den zu erzielenden Margen bei den entsprechenden Produkten sind die heute viel diskutierten Invest- und operativen Kosten kein Thema mehr. Was dann allerdings zu beachten ist, werde die Auflagen bezüglich der Produktion (GMP etc.). Vielleicht eine Chance für Hersteller von Photobioreaktoren, die heute schon an morgen denken. Hier tut sich sicherlich auch ein interessanter Markt für fermentative Techniken auf, zumal hier die Umsetzung der Auflagen schon erprobt und entsprechend leichter zu realisieren ist.

Quelle der News: B. Bigelow / Xconomy

 

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